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Infoblatt - Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

In der Anlage erhalten Sie Informationen vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Stand: 16. November 2020

Hygiene-Vorschriften für Kinderhaus geändert

Laut Mitteilung des Bayerischen Sozialministeriums gilt seit Donnerstag ein neuer Rahmenhygieneplan für die Kindertagesbetreuung und für heilpädagogische Tagesstätten in Bayern. Der bisherige Drei-Stufen-Plan sei damit außer Kraft gesetzt. Die Neuerungen gelten auch für unser Kinderhaus St. Martin.

Der neue Plan sieht demnach feste Gruppen mit zugeordnetem Personal vor. Wie in den Schulen müssen Schulkinder und Personal in der Schulkindbetreuung grundsätzlich Maske tragen. In Ausnahmefällen kann Schulkindern gestattet werden, sie in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie im Freien abzunehmen, wenn für Mindestabstand gesorgt ist. Die Schüler dürfen ferner am Sitzplatz während einer Stoßlüftung und während der Pausen, wenn gelüftet wird, die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen.

Kranke Kinder bis zum Schulalter mit Fieber, starkem Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall haben weiterhin keinen Zugang zur Kindertagesbetreuung. Erst wenn ein krankes Kind 24 Stunden keines dieser Symptome mehr zeigt und einen negativen Corona-Test oder ein ärztliches Attest zur Symptomfreiheit vorzeigen kann, darf es wieder in die Einrichtung. Leichter Schnupfen und gelegentliches Husten sprechen dabei nicht gegen eine Wiederzulassung.

Ein Besuch der Kindertagesbetreuung auch ohne negatives Testergebnis oder ärztliches Attest ist bei Kindergarten- und Grundschulkindern möglich, sofern nur leichte und nicht fortschreitende Symptome (leichter Schnupfen oder Husten, jedenfalls kein Fieber) vorliegen. Strengere Vorgaben sollen nur erfolgen, wenn konkret Corona-Fälle auftreten. Mehr dazu unter www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php.

Bildung, Erziehung und Betreuung in Zeiten von Corona

Sehr geehrte Eltern,

wir möchten die Schutzmaßnahmen im Kita-Alltag möglichst kindgerecht umsetzen. Die Entscheidung für die Stufeneinteilung obliegt dem örtlichen, zuständigen Gesundheitsamtes.

Stufe 1 bedeutet Regelbetrieb

Stufe 2 bedeutet eingeschränkter Regelbetrieb

Stufe 3 bedeutet Notbetreuung

 

Seit dem 27.10.2020 ist der Wechsel von Stufe 1 = Regelbetrieb

auf Stufe 2 = eingeschränkten Regelbetrieb eingetreten.

 

Alle Kinder können die Einrichtung besuchen

Das Gesundheitsamt ordnet zusätzliche Maßnahmen zur Reduzierung der Infektionsgefahr an:

  • Keine offene oder teiloffene Arbeit mehr

  • Bildung fester Gruppen zur Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten

  • Die Beschäftigten müssen eine Mund-Nasenbedeckung tragen

  • Kinder mit leichtem Schnupfen/Husten ohne Fieber dürfen die Einrichtung besuchen ohne Vorlage eines negativen Corona-Tests

Folgende Veränderung muss in unserem Kinderhaus St. Martin umgesetzt werden, damit weiterhin die Garantie besteht den Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsbedarf abzudecken.

  • Aufteilung in Corona-Gruppen, orientiert an den Buchungszeiten ihres Kindes.

  • Diese Aufteilung bleibt vorerst bestehen, auch wenn das Gesundheitsamt wieder die Stufe 1 ausruft.

     

  • Der geplante Martinsumzug kann aufgrund, der derzeit erforderlichen Schutzmaßnahmen, leider nicht durchgeführt werden. Wir feiern am 11. November im Kinderhaus, mit unseren Kindern in den jeweiligen Gruppen innerhalb der regulären Buchungszeit, das Martinsfest. Wir ziehen mit unseren Gruppen zeitversetzt ums Haus. Die Vorschulkinder führen den bereits einstudierten Tanz den jüngeren Kinderhauskindern vor. Dank unseres Elternbeirates bekommt jedes Kinderhauskind eine Martinsganz mit nach Hause, welche es in der Familie teilen darf.

 

Liebe Familien, bleiben Sie bitte alle gesund und kommen Sie gemeinsam mit uns gut durch diese schwierige Zeit!

Mit freundliche Grüßen

Ihr Kinderhaus-Team, Einrichtungsträger und Elternbeirat

Wichtige Elterninformation


Liebe Eltern,

eine Person in unserem Kinderhaus St. Martin wurde positiv auf Corona getestet. Wir haben umgehend in Kooperation mit dem Gesundheitsamt im Landratsamt Straubing-Bogen reagiert und alle erforderlichen Maßnahmen sofort ausgeführt. Alle Erstkontakt-Kinder und Erstkontakt-Mitarbeiter sind bereits über die entsprechenden Quarantäne-Maßnahmen informiert. Wenn Sie nicht informiert wurden, hat das den Grund, dass Sie bzw. Ihr Kind keinen unmittelbaren Kontakt zu dieser Person hatten und daher auch nichts Weiteres zu befürchten ist.

Das gesamte Team wird am Montag um 15:00 Uhr einer Reihentestung unterzogen. Positiv auf Corona getestete Mitarbeiterinnen werden selbstverständlich nicht mehr eingesetzt.

 

Wir hoffen somit, die Infektionskette möglichst schnell zu unterbrechen, um nach den kommenden Herbstferien wieder auf Normalbetrieb umschalten zu können.

 

Derzeit gibt es im Haus keine gruppenübergreifende pädagogische Arbeit. Für die Mitarbeiterinnen und Kinder in der Schulkindbetreuung besteht Maskenpflicht. Ansonsten sind für alle anwesenden Kinder derzeit keine weiteren Einschränkungen gegeben.

 

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

 

 

 

Informationen zum Coronavirus

Liebe Eltern,

das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering bis mäßig erachtet. Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) für COVID-19 dauert bis zu 14 Tagen. Die klinischen Symptome von COVID-19 umfassen nach derzeitigem Stand schnupfenartige Symptome wie Fieber, Husten, Rachenentzündung, eine laufende Nase, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit. Diese Symptome sind nicht von einer normalen Erkältungskrankheit oder einer Virusgrippe zu unterscheiden. Wie erwähnt haben eine normale Erkältungskrankheit oder eine Virusgrippe derzeit Saison und sind aktuell viel wahrscheinlicher.

Ein konkreter Verdacht auf eine COVID-19 Erkrankung besteht nur dann, wenn sich ein erkranktes Kind innerhalb der letzten 14 Tage in einem der Risikogebiete aufgehalten hat www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html oder Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall hatte. Das Kind darf dann die Einrichtung nicht mehr besuchen. In diesen Fällen muss umgehend telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufgenommen werden. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit ihnen das weitere Vorgehen.

 

 

Infoblatt "Geimpft - geschützt: in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege"

In der Anlage erhalten Sie das aktualisierte Infoblatt "Geimpft - geschützt: in Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege", welches das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie das Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration entwickelt hat. Das mittlerweile in 19 Fremdsprachen verfügbare Infoblatt richtet sich an die Eltern von Kindern in Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflege. Es enthält Informationen dazu, weshalb bzw. wann Kinder geimpft werden sollten. Darüber hinaus wird auf die Risiken für Kinder ohne Impfschutz hingewiesen.

Infektionen in Kindertageseinrichtungen

Liebe Eltern,

es ist in unser aller Interesse, übertragbare Erkrankungen unserer Kinder so weit wie möglich zu vermeiden. Jeder Einzelne kann zum Infektionsschutz beitragen und dadurch sich und andere vor Erkrankungen schützen. Leider ist dies nicht immer vermeidbar. Um jedoch gut gerüstet gegen Infektionen vorgehen zu können, stellen wir nachfolgende Merkblätter für Sie bereit.