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Hygiene-Vorschriften für Kinderhaus geändert

Laut Mitteilung des Bayerischen Sozialministeriums gilt seit Donnerstag ein neuer Rahmenhygieneplan für die Kindertagesbetreuung und für heilpädagogische Tagesstätten in Bayern. Der bisherige Drei-Stufen-Plan sei damit außer Kraft gesetzt. Die Neuerungen gelten auch für unser Kinderhaus St. Martin.

Der neue Plan sieht demnach feste Gruppen mit zugeordnetem Personal vor. Wie in den Schulen müssen Schulkinder und Personal in der Schulkindbetreuung grundsätzlich Maske tragen. In Ausnahmefällen kann Schulkindern gestattet werden, sie in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie im Freien abzunehmen, wenn für Mindestabstand gesorgt ist. Die Schüler dürfen ferner am Sitzplatz während einer Stoßlüftung und während der Pausen, wenn gelüftet wird, die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen.

Kranke Kinder bis zum Schulalter mit Fieber, starkem Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall haben weiterhin keinen Zugang zur Kindertagesbetreuung. Erst wenn ein krankes Kind 24 Stunden keines dieser Symptome mehr zeigt und einen negativen Corona-Test oder ein ärztliches Attest zur Symptomfreiheit vorzeigen kann, darf es wieder in die Einrichtung. Leichter Schnupfen und gelegentliches Husten sprechen dabei nicht gegen eine Wiederzulassung.

Ein Besuch der Kindertagesbetreuung auch ohne negatives Testergebnis oder ärztliches Attest ist bei Kindergarten- und Grundschulkindern möglich, sofern nur leichte und nicht fortschreitende Symptome (leichter Schnupfen oder Husten, jedenfalls kein Fieber) vorliegen. Strengere Vorgaben sollen nur erfolgen, wenn konkret Corona-Fälle auftreten. Mehr dazu unter www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php.

 

 

Regelbetrieb ab September 2020 in der Kindertageseinrichtung

Aufgrund des fragilen Infektionsgeschehens und insbesondere zum Schutz der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen gilt im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs seit dem 1. Juli 2020, dass Kinder mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit die Kindertageseinrichtungen nicht betreten dürfen.

Mit dem 1. September erfolgt – bei stabilem Infektionsgeschehen – die Rückkehr in den Regelbetrieb. Aus epidemiologischer Sicht ist bei leichten Krankheitssymptomen von Kindern dann ein Ausschluss aus der Kindertagesbetreuungseinrichtung nicht länger erforderlich.

Um auch künftig bei einer ungünstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens einen präventiven Ausschluss von Kindern schon bei leichten Krankheitssymptomen zu vermeiden, ist vorgesehen, örtlich begrenzt nach Maßgabe eines Stufenplans zu reagieren. Welche Stufe vorliegt bzw. wie auf welche Gefährdungslage zu reagieren ist, geben die Gesundheitsämter vor.

Es werden folgende Phasen unterschieden:

Stufe 1 – Grüne Phase: Regelbetrieb

Stufe 2 – Gelbe Phase: Eingeschränkter Betrieb

Stufe 3 – Rote Phase: Eingeschränkte Notbetreuung

Anhand dieser Stufen entscheidet sich auch, wie mit Kindern mit leichten Krankheitssymptomen umgegangen wird:

Wir bitten Sie, Ihr Kind in keinem Fall in die Kindertageseinrichtung zu bringen, wenn das Kind krank ist und z.B. folgende Krankheitszeichen hat: Fieber, Durchfall, starke Bauch-schmerzen, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Husten.

Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentliches Husten dürfen aus epidemiologischer Sicht in Stufe 1 und Stufe 2 die Kindertageseinrichtungen besuchen.

Bei Stufe drei ist die Zahl der Kinder, die die Einrichtung besuchen dürfen, generell zu beschränken. Soweit Kinder im eingeschränktem Notbetrieb die Einrichtung grundsätzlich besuchen dürfen, aber milde Krankheitssymptomen aufweisen, dürfen die Kinder die Einrichtung nur nach einem negativen Corona-Test betreten.

Verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Kindes während des Besuchs, bitten wir Sie, Ihr Kind möglichst rasch von der Kindertageseinrichtung abzuholen. Sie können Ihr Kind dann wieder in die Kindertageseinrichtung bringen, wenn es wieder in einem guten Allgemeinzustand ist und die Symptome abgeklungen sind, insbesondere Fieberfreiheit besteht.

Die Vorlage eines Attestes wird seitens des Familienministeriums nicht gefordert.

Uns ist bewusst, dass Sie als Eltern in den letzten Monaten besonders gefordert und belastet waren. Wir möchten uns daher ganz ausdrücklich für Ihre Geduld und Disziplin bedanken.