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Wertstoffhöfe schränken Öffnungszeiten ein / Übersicht

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Die Welt macht eine Pause. „Zu Hause bleiben“ heißt das Gebot der Stunde. Um sich in Zeiten der Corona-Krise vor einer Ansteckung zu schützen, müssen Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. Das gilt auch für Fahrten zum Wertstoffhof. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) hat aus betrieblichen Gründen die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe für den Kundenverkehr stark reduziert. Er bittet die Bürger, Wertstoffhöfe nur in dringenden Fällen anzufahren. Wertstoffe  sollten vorübergehend möglichst zu Hause gelagert werden, bis sich die Lage entspannt hat.

„Zusammen mit den Gemeinden mussten wir die Öffnungszeiten unserer Wertstoffhöfe herunterfahren, halten aber weiterhin rund 60 Prozent des bisherigen Umfangs für unsere Kunden aufrecht“, betont Anton Pirkl, ZAW-SR-Geschäftsleiter. Er appelliert an die Bürger, Fahrten in die Wertstoffhöfe lieber auf später zu verschieben. „Wegen des eingeschränkten Betriebs und vor allem wegen der Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter und unserer Kunden, ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.“ Bei großem Andrang können in den meisten Anlagen nur fünf Kunden gleichzeitig in die Wertstoffhöfe eingelassen werden. Auf den Sicherheitsabstand von 2 Metern ist zu achten. Sortierhilfen sind aktuell nicht möglich.

Wertstoffhöfe vorerst geschlossen: Landkreis: Aholfing, Ascha, Falkenfels, Feldkirchen, Haselbach, Kirchroth, Laberweinting, Mitterfels, Parkstetten, Perkam, Rattiszell, Stadt Straubing: Alfred-Dick-Ring, Pandurengasse

Wertstoffhöfe vorerst offen: Landkreis: Aiterhofen, Atting, Bogen, Geiselhöring und Grüngutsammelstelle, Haibach/Elisabethszell, Hunderdorf, Irlbach, Konzell, Mariaposching, Niederwinkling, Oberschneiding, Rain, Rattenberg, Salching, St.Englmar, Schwarzach, Stallwang, Straßkirchen, Windberg  Stadt Straubing: Entsorgungszentrum (am Samstag keine Grüngutannahme)

Wertstoffhöfe eingeschränkt offen: Leiblfing nur dienstags, Mallersdorf-Pfaffenberg, Freitag 27.03., Samstag 28.03, Neukirchen nur samstags, Steinach nur Grüngutabgabe möglich am Freitag und Samstag

Feldkirchener Wertstoffhof geschlossen / Entsorgung im Zustand der Ausgangsbeschränkung

Ist der Gang zum Wertstoffhof erlaubt? Das fragt sich der ein oder andere Bürger. „Grundsätzlich ja“, so informiert Anton Pirkl, Geschäftsleiter beim Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR). „Wir halten die Entsorgungsstruktur so weit als möglich flächendeckend aufrecht. Neben der Müll- und Sperrmüllabfuhr gilt dies auch für die Wertstoffhöfe. Aus betrieblichen Gründen können in der aktuellen Situation allerdings nicht alle Wertstoffhöfe in bisherigem Umfang für den Kundenverkehr geöffnet werden.“ Der Wertstoffhof in Feldkirchen ist bis auf Weiteres geschlossen, jedoch ist das Entsorgungszentrum in Straubing derzeit geöffnet. Dort ist am Samstag aber keine Grüngutabgabe möglich. Im Landkreis haben die Wertstoffhöfe in Bogen und Geiselhöring geöffnet. In den anderen Gemeinden laufen noch die Abstimmungen, inwieweit der Betrieb unter Berücksichtigung der Auflagen erfolgen kann. Hier rechnen wir am Donnerstag mit einem Ergebnis. Es wird dann entsprechend bekannt gegeben.

Im Kompostwerk Aiterhofen wird Grüngut zu den bisher üblichen Konditionen. Auch hier erfolgt die Annahme bei großem Andrang geblockt. Der Erdenverkauf ist vorerst eingestellt. Die Unternehmen, welche die Behälter an den diversen Containerstandorten in Stadt und Land leeren, sind gebeten den Leerungsturnus zu erhöhen. Das kann aber nur umgesetzt werden soweit Kapazitäten vorhanden sind.

Alle Bürger sind gebeten, sich über die Webseite des ZAW-SR auf dem Laufenden zu halten (www.zaw-sr.de).

Unerlässlich beim Betrieb der Annahmestellen ist, dass die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden, sowohl von Kunden als auch von der Belegschaft. Aus diesem Grund werden die Anlieferer nur abgezählt in die Anlagen eingelassen. Mit einem Rückstau auf die öffentlichen Verkehrswege ist daher bei großem Andrang zu rechnen. Mögliche infizierte Abfälle aus Haushalten, die der Quarantäne unterliegen, sind keinesfalls als Wertstoffe sondern in Foliensäcke verpackt über die Restmülltonne zu entsorgen. Bei spitzen Gegenständen wie Spritzen, sind die Abfälle in durchstichsichere Behälter zu verpacken.

Ziel der Ausgangsbeschränkung ist das öffentliche Leben und die zwischenmenschlichen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und nach Möglichkeit zuhause zu bleiben. Diese Zielsetzung gilt es auch bei der Entsorgung einzuhalten. Aus diesem Grund sind die Bürgerinnen und Bürger gebeten, Entsorgungsgänge zu reduzieren und gut zu organisieren.

Grundsätzliches zur Nutzung der Wertstoffhöfe:

• Abstand zu den Mitmenschen einhalten

• Rücksicht aufeinander nehmen

• Personen mit Atemwegserkrankungen (Husten, Atemnot, Fieber) haben keinen Zutritt

Reduzierung der Wertstoffhofbesuche auf das notwendige Minimum:

• Kommen Sie bitte nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Wertstoffhof

• Heben Sie nach Möglichkeit lagerfähige Wertstoffe wie Altkleider, Bücher, Glasflaschen, saubere Verpackungen und Ähnliches weiter zuhause auf, bis sich die Situation wieder etwas entspannt hat.

• Vermeiden Sie schon beim Einkauf möglichst überflüssige Abfälle

Optimierung des Wertstoffhofbesuches (Zeit auf dem Wertstoffhof):

• Kommen Sie bitte allein oder es steigt nur 1 Person pro Anlieferungsfahrzeug aus.

• Bereiten Sie die Fahrt zum Wertstoffhof schon zu Hause geschickt vor, so dass die Entsorgung zügig erfolgt.

• Packen Sie Ihre Wertstoffe sauber getrennt in Säcke/Körbe/Eimer, um sie vor Ort in entsprechende Sammelgefäße zu entleeren (Säcke wiederverwenden)

• Wenn Sie bei Kunststoffverpackungen bezüglich der Sortierung verunsichert sind, dann geben Sie diese aktuell zu den Mischkunststoffen. Derzeit kann wegen der Abstandsregel keine Sortierhilfe geleistet werden.

Die Verantwortlichen beim ZAW-SR appellieren ausdrücklich an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. Alle sind dringlich gebeten sich zum Schutz ihrer Gesundheit, wie auch der Müllwerker, des Wertstoffhofpersonals an die Sicherheitsvorkehrungen zu halten.