Haushalt 2026 beschlossen und Herausforderungen im Blick
In der Gemeinderatssitzung am 18. August 2026 standen die Haushaltsklausur und die Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2026 sowie aktuelle Mitteilungen der Verwaltung auf der Tagesordnung.
Der Gemeinderat hat die Haushaltssatzung für das Jahr 2026 gemäß Art. 65 Abs. 1 der Gemeindeordnung beschlossen. Der Haushaltsplan konnte zwar ausgeglichen aufgestellt werden, dies war jedoch nur durch umfangreiche Sparmaßnahmen und eine äußerst zurückhaltende Ausgabenpolitik möglich.
Der beschlossene Haushalt umfasst:
- einen Verwaltungshaushalt mit Einnahmen und Ausgaben von 5.937.400 Euro
- einen Vermögenshaushalt mit Einnahmen und Ausgaben von 2.571.600 Euro
Der Haushalt wurde mit seinen Bestandteilen und Anlagen gemäß § 2 KommHV-K genehmigt.
Die aktuelle Finanzlage macht deutlich, dass die Gemeinde in den kommenden Jahren nur über begrenzte finanzielle Spielräume verfügen wird. Daher müssen Ausgaben weiterhin sorgfältig geprüft und sämtliche Einsparmöglichkeiten ausgeschöpft werden.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Mitteilungen“ informierte Erster Bürgermeister Jürgen Weichselgartner über die aktuelle Entwicklung bei der Förderung nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG).
Nach derzeitiger Kalkulation muss die Gemeinde Feldkirchen im Jahr 2027 mit rund 10 Prozent geringeren Fördermitteln rechnen. Dies würde die bereits angespannte finanzielle Situation der Gemeinde zusätzlich belasten. Um die angekündigten Änderungen und deren Auswirkungen auf die Kommunen näher zu erläutern, findet am 16. und 17. September 2026 eine Dienstbesprechung im Landratsamt statt. Über die dort gewonnenen Erkenntnisse wird der Gemeinderat zu gegebener Zeit informiert.
Darüber hinaus berichtete der Bürgermeister über erste Gespräche mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zum Thema altersgerechtes Wohnen in der Gemeinde Feldkirchen. Ziel ist es, Möglichkeiten für seniorengerechte Wohnformen zu prüfen und langfristig entsprechende Angebote in der Gemeinde zu entwickeln. Damit soll älteren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eröffnet werden, auch im Alter möglichst selbstständig und wohnortnah in ihrer Heimatgemeinde leben zu können. Über den Fortgang der Gespräche wird der Gemeinderat ebenfalls informiert.
Gemeinsam verantwortungsvoll handeln
Die Haushaltsberatungen haben gezeigt, dass die finanziellen Spielräume der Gemeinde deutlich enger werden. Umso wichtiger ist es, auch künftig verantwortungsbewusst zu wirtschaften und notwendige Investitionen sorgfältig abzuwägen. Ziel bleibt es, die wichtigen gemeindlichen Aufgaben weiterhin zuverlässig zu erfüllen und gleichzeitig die finanzielle Stabilität der Gemeinde langfristig zu sichern.