14. November 2025

Gemeinde Feldkirchen beschließt kommunalen Wärmeplan

Ein herausragendes Ziel der Wärmeplanung ist es, den vor Ort besten und kosteneffizientesten Weg zu einer klimafreundlichen und fortschrittlichen Wärmeversorgung zu ermitteln. Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die kommunale Wärmeplanung wurde die Gemeinde Feldkirchen verpflichtet, einen entsprechenden Wärmeplan aufzustellen.

Aufgrund der schnellen Antragstellung konnten jedoch noch 90% Fördermittel gewonnen werden. Mit Erhalt des Zuwendungsbescheides vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Mai 2024 konnte ein fachkundiges Planungsbüro beauftragt werden.

Mit der fachlichen Ausarbeitung des Wärmeplans wurde das erfahrene Ingenieurbüro Kundoplan beauftragt. Dieses hat in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung und den relevanten Akteuren vor Ort ein Konzept entwickelt, das die bestehende Wärmestruktur analysiert und mögliche Entwicklungspfade für eine nachhaltige Wärmeversorgung aufzeigt. Am 21. Oktober konnte der fertige Wärmeplan im Gemeinderat vorgestellt werden. Dabei wurde auch herausgestellt, dass sich die Gemeinde für eine GIS-referenzierte Ausarbeitung entscheiden hat. Demnach kann nun die Gemeindeverwaltung gebäudespezifisch den Wärmebedarf, den Co2 Ausstoß, die Wärmequelle usw. auswerten. Dies ist ein wichtiges Planungsinstrument für künftige strategische Investitionen.


Er zeigt auf, welche Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien bestehen, wo der Ausbau von Wärmenetzen sinnvoll ist und wie bestehende Gebäude langfristig klimafreundlich beheizt werden können.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies:
•  Es entstehen keine unmittelbaren Verpflichtungen.
•  Der Wärmeplan dient als Orientierung und Entscheidungshilfe für zukünftige Investitionen in Heizsysteme.
•  Ziel ist eine zuverlässige, bezahlbare und klimaverträgliche Wärmeversorgung für die gesamte Gemeinde.

Insgesamt hat der Wärmeplan der Gemeinde 22.900,80 Euro gekostet. Davon werden 90% aus Bundesmitteln bezuschusst. Zudem hat die Gemeinde die Kostenerstattungspauschale des Freistaates Bayern in Höhe von 9.600 Euro abgerufen.

Bild zeigt vl. li. n. re.: Dritter Bürgermeister Jürgen Weichselgartner, Zweiter Bürgermeister Rudi Dietl und Erste Bürgermeisterin Barbara Unger beim Betrachten der GIS-Karte des Wärmeplans in der Ortschaft Feldkirchen.