20. Juli 2022

Energiesparen im kommunalen Bereich – einfach gestern schon an heute gedacht

Einen großen Posten im kommunalen Energiehaushalt stellt die Straßenbeleuchtung dar.

Die Gemeinde Feldkirchen ist seit Jahren im Klimaschutz aktiv und setzte dies nicht nur im neuen Rathausgebäude um,  sondern zeigt auch bei der Straßenbeleuchtung, dass sich die Umrüstung von Natrium-Dampflampen auf LED bewährt hat.

Um nachhaltig zu wirtschaften, wurden sukzessiv die Laternenköpfe ausgetauscht wenn sie die komplette Brenndauer erreicht hatten. Die Stadtwerke mussten dbzgl. beauftragt werden um die Lampen auf LED zu wechseln.

Durch den Einsatz moderner LED-Technik lassen sich hier umfangreiche Einspareffekte erzielen. Es ergibt eine mögliche Einsparung von über 50% des Stromverbrauchs.

Mit jeder eingesparten Kilowattstunde Strom sinkt auch der Ausstoß an CO2-Emissionen. Auch die Wartungs- und Betriebskosten lassen sich mit der LED-Technik reduzieren.

Wie in der Grafik zu erkennen ist, wurde 2019 aufgrund der Verkehrssicherungspflicht die Straßenbeleuchtung in Opperkofen mit wesentlich mehr Leuchten erneuert. So konnten Straßen- und Gehwege gezielter beleuchtet werden.

Im nächsten Schritt konnte man sich auf eine Dimmung der Leuchten in Opperkofen einigen,  sowie eine Umrüstung vieler einzelner Leuchten im Gemeindebereich von bisherigen Natrium-Dampflampen zu LED, das eine Energieersparnis von ca. 85% bewirkt.

Die Energiekrise ist in aller Munde; Bund, Länder, Städte, diverse Firmen und auch wir als Kommune versuchen hierfür einen gewinnbringenden Beitrag zu leisten.

Der Gemeinderat und auch die Gemeindeverwaltung haben sich bereits intensiv mit der Frage der Energieeinsparung beschäftigt und auch in der gestrigen Gemeinderatssitzung wurden wieder Energieeinsparmöglichkeiten diskutiert.

Mit jedem Vorschlag und jeder Veränderung wird in Summe ein positiver Beitrag geleistet, um nachhaltig zu Wirtschaften und der Energiekrise entgegenzuwirken.